YeasayerYeasayer machen nach eigener Aussage “Middle-Eastern-Psych-Pop-Snap-Gospel”. Nennen wir es einfach mal “World Music”. Das trifft es. Anand Wilder, Chris Keating, Ira Wolf Tuton und Luke Fasano aus Brooklyn sind seit 2006 eine musikalisch weltoffene Gruppierung mit den verschiedensten Folklore- und Pop-Mixturen im Repertoire. Man denkt von Zeit zu Zeit an einen meditierenden Inder, der Lust bekommt auf seinen Synthies rumzuhauen. Wahlweise auch an einen Indianer, welcher sich im Soul versucht und dafür seine Bekannten aus Afrika zum Backing eingeladen hat. Die Session des chinesischen Progressiv-Rockers mit Queen in den späten 70ern mag ebenfalls ein passendes Bild für manche Takte sein. Hört sich verwirrter an, als die Songs tatsächlich sind. Der gemeinsame Nenner wird nämlich trotz hoch-psychedelischer Klangwelten immer gefunden. Und das klingt sehr gut!

Yeasayer One “One’s not enough, I won’t stop ‘til I’ve given you up”

Das haben sich auch Laubfrosch gedacht und noch einen Remix der im März erschienenen Single “O.N.E.” hergestellt.

Da ich jetzt gerade dabei bin gibt’s noch ein paar Remixe, die alle dem O.N.E.-Remix Contest im April/Mai 2010 entstammen…

Bad Equals Good Things RMX

SleepyTom Remix

Makrophone Remix

DJ Beebs Remix

Mason Dunn Remix

Girls’n'Boomboxes Remix

Und hier auch das Original mit dem Video von Paranoid US:

Wer Yeasayer interessant findet sollte sich auf jeden Fall mal die ersten beiden Alben reinziehen. Beim Debüt “All Hour Cymbals” hört man noch eindeutig, wie sie mit verschiedenen Sounds und Musikarten experimentieren. Beim Nachfolger “Odd Blood” haben sie ihren Sound gefunden und zeigen was sie wirklich können.