Der Silvester-Klassiker von berühmten Regisseuren neu inszeniert.
Darkness is Light! Ist der Leitspruch dieser, in typsicher Lynchmanier gehaltenen, Neuinterpretation des Silvesterklassikers „Dinner for One”. Lynch treibt die Frage nach den menschlichen Abgründen. Was steckt hinter der Fassade der alten aristokratischen Lady und dem kryptosexuellen Verhältnis, das sie und ihr Butler James miteinander pflegen? Lynch entwirft filmische Gemälde, zwischen Sehnsucht, Zerstörung und Erotik und kennt dabei seine Figuren genau, ihren Hass und ihre Verletzlichkeit, die letzten Endes in dem Wunsch gipfelt, sich gegenseitig zu verschlingen. Am Ende bleibt ihnen aber nur das Nichts, das Schwarze, die im Titel angedeutete Dunkelheit, die ihr unaussprechliches Verlangen verbirgt und doch sichtbar macht. Lynch ist der Meister des Unterbewussten und des nicht Ausgesprochenen, dies hat er einmal mehr bewiesen.

