Der Silvester-Klassiker von berühmten Regisseuren neu inszeniert.
Mit Reservoir Dogs ist Tarantino der Spagat zwischen Independent- und Mainstreamkino gelungen. Was er jetzt mit Diner for Tarantion zeigt knüpft nahtlos daran an und macht die brachial Hommage von Nazijägerepos, Gewaltexess und Western die Inglorious Basterds war, vergessen. Zurück zu den Wurzeln heißt es, wenn Gewalt nicht Selbstzweck ist, sondern das stilistische Sahnehäubchen, in dieser Hommage an den Silvesterklassiker „Dinner for One”. Tarantino macht wieder einmal, das was er am besten kann: Klauen, zerlegen, neu zusammensetzen und ein Dinner servieren, dass nicht mehr länger Toast Hawaii ist, dafür aber Film gewordenes Steak, blutig serviert.